Presse und Berichte



GZ0517

Quelle: Goldschmiedezeitung Juni 2017, S. 188 u.a., Untitled Verlag, Hamburg.

(Auszug:) Auf der diesjährigen (2017) Inhorgenta Munich überreichte der Autor Martin P. Steinbach dem Präsidenten des Zentralverbands der Deutschen Goldschmiede, Silberschmiede und Juweliere, Hans-Ulrich Jagemann, sein kürzlich erschienenes buch "Asterism - Gems with a Star".
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SYRACUSE

Auszüge aus der Konferenz-Zeitschrift.






Neues von Myanmar – blauer Calcit für Saphir ausgegeben!
Zitat:

Die Findigkeit gewisser Schmucksteinhändler treibt immer seltsamere Blüten. So verdanke ich der Aufmerksamkeit von „Sternstein-Spezialist“ Martin P. Steinbach aus Köln die Information über frappierend Saphiren ähnelnde blaue Calcite aus Myanmar. Auch von anerkannten Gemmologen wurde das schön „Saphirblau“ gefärbte und zu Cabochons verarbeitete Material zunächst für Saphir gehalten.

Spaltbarkeit und die für Calcite aus Metamorphiten an sich typische polysynthetische Zwillingslamellierung täuschen auf den ersten Blick ein für Saphir charakteristisches Einschlussbild vor. Angedeuteter Sterneffekt trägt das übrige dazu bei, diesen Eindruck zu erwecken.

Das für natürliche Calcite ungewöhnlich intensiv blau gefärbte Material scheint aus der Metamorphit-Region von Myanmar zu kommen, eine exakte Fundrotangabe war aber nicht zu erhalten. Blaue Calcite sind an sich gar nicht so selten. Reichlich wird derzeit blauer grobkristalliner Marmor aus Madagaskar angeboten; dieses Material ist auch einigermaßen transparent. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass der nun in Myanmar angebotene blaue Calcit von Madagaskar stammt. Die Ursache der blauen Farbe ist meines Wissens bisher nicht untersucht.

Ähnlich blaue Calcite sind jedenfalls schon seit mehreren Jahrzehnten von Kajiado in Kenia bekannt. In musealen Sammlungen kann man blaue Calcite (Marmore) gelegentlich auch von den Lokalitäten Oravitza/Banat und Keenlong Pond im Staat New York, USA, antreffen. Auch aus dem Kamptal in Niederösterreich ist blauer Marmor, hier durchwachsen mit Vesuvian nachgewiesen. All diese Vorkommen haben bisher aber keinen Calcit in Cabochonqualität geliefert.

Das Material aus Myanmar ist durchscheinend bis transparent. Spaltbarkeit nach (10-11) und Gleitzwillinge nach (01-12) täuschen die für Korund charakteristischen Rutilgitter vor. An Einschlüssen wurden rundliche Körnchen von Quarz und Glimmer festgestellt.

Natürlich ist bei einer sorgfältigen gemmologischen Prüfung Korund ohne Probleme hier auszuschließen. Geringeres spezifisches Gewicht und wesentlich geringere Härte (Ritzprobe mit einer Nadel!) sind da schon gute Indikatoren, eine nur visuell durchgeführte oberflächliche Begutachtung könnte durchaus zu Fehldiagnosen führen. Es liegt hier jedenfalls wieder einmal ein schönes Beispiel vor, das zeigt, wie vorsichtig sich ein Steineinkäufer und Juwelier oder Goldschmied auf dem gemmologischen Parkett bewegen muss.

Es ist eben nicht immer nur Moissanit, manipulierter Diamant, geölter Smaragd oder ein Glasimitat zu bestimmen.“


(Verfasser: HR Dr. Gerhard Niedermayr, ÖGemG)








Titelseite Gems & Gemology Vol.XLV

In Gems & Gemology, dem Magazin des mächtigen Gemological Institute of America (GIA – nicht NSA ;-) ) in Carlsbad/USA (siehe auch: Bildergalerie) - wurde im Sommer 2009 von Bernhard Bruder (EPI-Institut, Ohlsbach) und mir der erste STERNAPATIT der Welt beschrieben.

LOW PDF (Web-Qualität, 95 Kb)
HIGH PDF (hohe Qualität ca. 4,5 MB)



Fig. 1. EDXRF spectroscopy of the 6.65 ct star-apatite.

Zusätzliche Röntgenfluoreszenz - Spektroskopie (EDXRF) and Raman – Analyse wurden vom Schweizer Gemmologischen Institut (SSEF), in Basel, Schweiz, gemacht. Die Röntgenfluoreszenz - Spektroskopie oder auch Röntgenfluoreszenz – Analyse bestimmte qualitativ, daß diese Probe aus Calcium und Phosphor, mit Spuren von Chlor besteht.(Figure 1).

Dieses Resultat passt perfekt zu Apatit (CaCl), welcher auch als Chlorapatit bekannt ist.



Fig. 2. The Raman spectrum confirmed the identity of the star apatite.

Die Raman – Analyse bestätigte diese Identifizierung mit 5 bestimmten „peaks“ zu 446, 579, 963, 1030 und 1058 cm-1, welche das Referenzspektrum für Apatit erfüllen (Figure 2).
Ein neuer Stern ist geboren.

Wir bedanken uns herzlich bei SSEF, Basel, für die Analyse des Apatits durch Raman und EDXRF.

Literatur

  • Fryer, C. (1981) Aquamarine, Trapiche Aquamarine? Gem Trade Lab Notes, Gems & Gemology, Vol. 17, No.1, p. 40.
  • Henn, U., Bank, H. (1997) Beryll-Katzenaugen und Sternberylle, Z.Dt. Gemmol. Ges., 46/2, pp. 113-7
  • Hyrsl, J. Some new unusual cat´s eyes and star-stones, J. Gemm., 2001, 27, 8, 456-460.
  • Koivula, J.I. (1985) “Star of David” aquamarine crystal, Gem News, Gems & Gemology, Vol. 21, No.4, p. 238.
  • Schmetzer, K., Kiefert, L., Hänni, H.A. (2004) Asterism in beryl, aquamarine and emerald - an update, J.Gemm, 29, 2, pp. 68-71.
  • Sinkankas J. (1981) Emerald and other beryls, Chilton Book Company, Radnor, Pennsylvania, pp. 194-196.
  • Krzemnicki, M. S. (2009) SSEF, Basel, the Raman & EDXRF-analysis.


div. Poster (PDF 490 Kb)
div. Poster Teil 2 (PDF 560 Kb)

Als kleine Übersicht über unser Angebot an hervorragenden Gravuren und edelsten Sternsteinen, stellen wir Ihnen hier zwei PDF-Dokumente als Ansicht zur Verfügung.

Die darin gezeigten Poster zeigen nur eine kleine Auswahl, nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Ihr Interesse an unserem umfangreichen Angebot geweckt wurde.

Download PDF I (ca. 490 Kb)
Download PDF II (ca. 560 Kb)





Kennedy Ho, CEO des AIGS

Ein Foto mit Kennedy Ho, CEO des einstmals führenden edelsteinkundlichen Instituts in Asien. Jetzt gibt es so viele dort, aber: Daumen hoch!

Das „Asian Institute of Gemological Sciences“ (AIGS), Silom Rd, Bangkok, “meine” alte gemmologische Schule, wo ich 1983 (als 1. Deutscher der Welt) graduierte.

AIGS jetzt Weihnachten 2012, wow.






Dortmund, Münzbörse 2012.

Der Chef mit einigen seiner antiken Asiaticas liebevoll spielend. Thailändische Ayutthaya - und Rattanakosin Perioden.

Verkauf der umfassenden Siegel Sammlung in einzelnen Teilen auf der Münzbörse Dortmund 2012.






Ulrike Höfken, GRÜNE/Bündnis90 MdL & M.P. Steinbach.

Mit der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten (wow!), des Landes Rheinland-Pfalz, Ulrike Höfken, während der Bundesdelegierten-Versammlung von GRÜNE/Bündnis90 in Hannover im November 2012.





Es war mit Herrn Sommer angedacht, unseren Goldenen Sternsaphir als Titelblatt des Kalenders des Sommer Verlages 2007 zu nehmen, aber er durfte dann die Seite des Monats September 2007 schmücken.

Aus: Kalender Edle Steine 2007, Edle Steine Verlag, 37083 Göttingen.





Ostsee Zeitung vom 02.09.2011 00:00
„Schmucktraumreise vier Jahreszeiten“
Sternsteine am Kap

Kap Arkona. Auf seiner „Schmucktraumreise“ durch die vier Jahreszeiten wird Schmuckdesigner Nils Peters in diesem Sommer von namhaften Edelsteinhändlern begleitet. Sie geben sich im Peilturm am Kap ein Stelldichein. Der Gemmologe Martin P. Steinbach, Edelsteinspezialist und graduierter Diamantengutachter, hat in der vergangenen Woche seine kostbaren Stern-Edelsteine vorgestellt, unter anderem Sternsaphire und -rubine und einen speziell geschliffenen Jadeit aus Burma, der den klangvollen Namen „Rügen in green“ trägt.

Der Experte hat interessierten Besuchern die Geheimnisse der Sternsteine anvertraut. Diese eher unscheinbaren Steine tragen in der Sonne oder bei spezieller Beleuchtung funkelnde Strahlen. „Der Stern-Effekt entsteht durch den so genannten Asterismus, eine besondere und natürliche - aber seltene nadelige Einlagerung eines Minerals, das sich an den Kristallstrukturen orientiert.“ Bei entsprechendem Lichteinfall sind dann zwei oder mehr als 20 Strahlen zu sehen, an manchen Objekten sogar mehrere Sterne, deren Strahlen sich kreuzen. In der Hand und im Auge des Steinschleifers liegt es, ob dieser Effekt hervorgeholt wird oder nicht. „Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern zu gebären“, zitierte Martin P. Steinbach den Philosophen Nietzsche.

„Das sind magische Steine“, sagte Schmuckdesigner Peters, der die ersten bereits in Ringen oder Armreifen kunstvoll verarbeitet hat. „Warum man gerade diesen Stein haben sollte? Jeder Mensch hat einen anderen Zugang dazu. Für mich ist es das tiefe Gefühl, einen Stern bei mir zu tragen und dessen Kraft zu spüren.“

Ulrike Horn aus Frankfurt am Main war extra wegen dieser seltenen Steine nach Rügen gereist. „Der Ort hier fasziniert mich, der Schmuck im Peilturm sowieso“, erzählte sie begeistert. Auch Peter Fritzsche aus Garmisch ließ sich zum wiederholten Mal von der Ausstellung, den Exponaten und dem Atelier in den Bann ziehen: „Ein fantastischer Ausblick, so einzigartig wie der Blick aus meinem Fenster auf die Zugspitze.“ Der Physiotherapeut schaute sich ganz genau die im wahrsten Sinne des Wortes hochkarätigen Stücke an, wohl wissend, dass bei einigen Exemplaren selbst ein Mittelklassewagen gerade einmal als Anzahlung herhalten könnte — wie bei dem „Star of freedom“, einem schwarzen Sternsaphir mit 740 Karat!

Nach seinem liebsten Stern gefragt, musste Martin P. Steinbach nicht lange überlegen: „Julian, mein Sohn! Vier Jahre alt.“

Holger Vonberg

Ich danke Herrn Holger Vonberg herzlichst für die Genehmigung, diesen Artikel auf meine HP zu stellen.
M.P.Steinbach





Quelle: www.stralsund-intern.de vom 17.08.2011
Edelstein-Ausstellung im Peilturm am Kap Arkona
Insel Rügen

Nüchtern und etwas abweisend wirkt er von außen, wie eine begehbare Schatztruhe von innen: der Peilturm am Kap Arkona auf Rügen. Seit 2004 beherbergt der 1927 erbaute Ziegelbau Atelier und Ausstellung des Schmuckdesigners Nils Peters.

"Schmucktraumreise - Vier Jahreszeiten" nennt er seine diesjährige Ausstellung - und wie eine Reise durch eine Schatzkammer empfindet auch der Besucher den Weg über die Wendeltreppe durch die einzelnen Räume, hinauf ins Atelier. Und das ist für Peters eindeutig der "schönste Arbeitsplatz im Norden". "Kein Wunder" möchte es einem entfahren, sobald der schwindelerregende Aufstieg geschafft ist. Zwischen der Werkbank und dem Himmel über der Ostsee ist lediglich eine Glaskuppel, die nicht nur weite Ausblicke auf das Meer, die Insel Rügen und das Flächendenkmal Kap Arkona eröffnet, sondern auch das Atelier mit viel natürlichem Sonnenlicht flutet.

Für Peters, der 1968 in Düsseldorf geboren wurde, ist genau das der entscheidende Punkt: "Es gibt sicher nur wenige Orte, an denen Schmuck bei Tageslicht entsteht. Aber im Atelier auf dem Peilturm Kap Arkona können wir Schmuck bei natürlichem Licht bearbeiten", sagt der Schmuckdesigner. "Fällt Licht in einen Stein hinein, beginnt er zu leben.

Durch die Bearbeitung des Steins entstehen Farbenreichtum, Funkeln und Brillanz". Schmuckstücke mit klangvollen Namen wie "Alles ist gut", "Am Himmel" oder "An Land gespült" entstehen so im windumtosten Norden von Rügen; wertvolle Materialien wie Bernsteine, Opale oder Sternsteine kommen zum Einsatz. Woher sie stammen, was sie auszeichnet und warum sie zu Schmuckstücken werden, zeigt Peters in einer Veranstaltungsreihe, in der renommierte Edelstein-Experten Einblicke in ihre Welt gewähren.

Vom 16. bis 18. August präsentieren sich im Peilturm die "Farben der Seele": Jürgen Schütz, Geschäftsführer des größten Opalanbieters der Welt, zeigt die Farbenvielfalt der Opale und erzählt von seinen Abenteuern. Eins von vielen Highlights ist das "Auge von Queensland", ein kürzlich gefundener Boulder-Opal, der in Deutschland bisher noch nicht gezeigt wurde. Besonders seltene Sternsaphire und Sternrubine sind vom 24. bis 26. August zu sehen: Über die Fundgebiete in Asien und die besonderen Eigenschaften dieser Edelsteine berichtet Martin P. Steinbach; auch das größte Topas-Katzenauge wird dann im Peilturm zu Gast sein.

Der "König aller Steine" steht dann vom 13. bis 15. September im Mittelpunkt: Robert Wobito, der schon in dritter Generation zu den marktführenden Diamantenhändlern gehört, zeigt die "Funkelnden Schönheiten". Fantasievolle, farbige und geschliffene Diamanten aus Antwerpen strahlen in der Glaskuppel. Als Hommage an die Insel Rügen gibt Nils Peters schließlich vom 11. bis 13. Oktober Einblicke in die Entstehung seiner Schmuckkollektion und zeigt, wie aus den Schätzen der Natur, wie aus Bernstein und Fossilien Ringe, Colliers und Objekte werden.

(mit freundlicher Genehmigung des Verfassers)






TUS Tiefenstein/Herborn,
die Spezialisten der III. Mannschaft.

Ich freue mich sehr, die Trikots der TT-Herren des TUS Tiefenstein/Herborn (wo ich mich körperlich engagiere) ab der Spielzeit 2012/2013 (gegen kleine Spende) mitgestalten zu dürfen!




Edelsteinmarkt Idar-Oberstein,
Julia Klöckner, CDU MdL.

Edelsteinmarkt Idar-Oberstein, 11. August 2012;
Auch mit dem politischen Gegner ist in der Sonne gut Händeschütteln.




Kontakt

Telefon: +49 (0)6781 509 942
Mobil: +49 (0)172 685 6042
Fax: +49 (0)6781 569 627
E-mail: gstargems@aol.com



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» Fachpublikation DGemG, Idar-Oberstein, Heft 1/2, Juni 2011



Asterismus, die Sternbildung bei Edelsteinen


Publikation im Messekatalog der GEOFA - Mineralienmesse München, 2009.
» Über Asterismus, Mythen, Geschichte, echte Sternedelsteine und deren Imitationen.



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Gefunden und geschliffen auf Sri Lanka um 1985. Veröffentlicht in "Gemmologie Aktuell" 3/90 DGemG/Idar-Oberstein ...
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Origin of the Stars
Origin of the Stars,
gemalt von Andree Roth und Jörg Thomas.
Aus meinem Buch: ASTERISM, Gems with a Star, Seite 838, Original in Sammlung MPS.